Gemeint sind die NAVC-Turnierfahrer, die sich zur Zeit hauptsächlich aus den beiden NAVC-Ortsclubs ASC Ansbach und MSC Altmühltal rekrutieren. Nicht, dass es sich hierbei um abgelegte ehemalige Motorsportler handelt, die anderweitig in keiner anderen Disziplin mehr zu Rande kommen. Weit gefehlt! Natürlich hat sich eine Gruppe von Spezialisten gebildet die nur dem Turniersport frönen, aber auch Aktive aus anderen Motorsportdisziplinen sind mit am Start. Das Starterkontingent ist aber in den letzten Jahren doch merklich geschrumpft und hält sich derzeit krampfhaft an, oder knapp über der 10-er Marke fest.
Turnier gefahren ist man früher beim Deutschen NAVC bundesweit. Sogar eine eigene Deutsche Meisterschaft wurde zwischen Wendeviereck, Parklücke und Slalomstangen ausgefahren, und hatte auch sehr viele Anhänger. In Nord- und Süddeutschland mussten die Teilnehmer sich in regionalen Meisterschaften für die Endläufe qualifizieren, die immer ungefähr in der Mitte der Republik ausgetragen wurden. Die Turnieraustragungsorte reichten von Berchtesgaden im Süden bis hoch nach Schleswig-Holstein im Norden. Jetzt fährt man noch in Ansbach und Burgoberbach.
Für manche mag es schon verwunderlich sein, wenn der Teilnehmer am Start dem ersten Posten mitteilen muss, ob er mit seinem Fahrzeug durch ein Tor aus zwei Stangen passt, das entweder 10 cm weiter oder 10 cm schmäler, gemessen an der Breite des Autos, gestellt wird. Dem Starter wird aber in beiden Durchgängen, von denen der bessere gewertet wird, durchaus zwischen drei und fünf Minuten volle Konzentration abverlangt, da ja auch der Ablauf der einzelnen Prüfungen genau vorgeschrieben ist. Bei Gleichheit der Fehlerpunkte zählt dann die schnellere Fahrtzeit. Um auf den vorderen Plätzen mitfahren zu können, genügt es also nicht, gemächlich und mit viel Bedacht die einzelnen Aufgaben abzuarbeiten, hier ist auch noch ein schwerer Gasfuß gefragt.
Vielleicht sollte man doch ab und an mal den Terminkalender des Deutschen NAVC nach Turnierveranstaltungen durchforsten. Das Startgeld hält sich im Rahmen, viel Spaß und gute Laune gibt es gratis, und soweit mir bekannt ist, vertreiben die Turnierdamen meistens auch für einen günstigen Preis ihr gutes Selbstgebackenes.
Vielleicht sollte man doch ab und an mal den Terminkalender des Deutschen NAVC nach Turnierveranstaltungen durchforsten. Das Startgeld hält sich im Rahmen, viel Spaß und gute Laune gibt es gratis, und soweit mir bekannt ist, vertreiben die Turnierdamen meistens auch für einen günstigen Preis ihr gutes Selbstgebackenes.
Bericht und Bilder: JV wieder zurück